Euer Startup wächst, die ersten Teamleads sind ernannt, und es wird klar: Die brauchen Unterstützung. Dann taucht oft die Frage auf: Stellen wir jemanden für Leadership Development ein, der unsere Leute selbst entwickelt? Oder kaufen wir Coaching extern ein?
Die kurze Antwort
Für die meisten Startups: extern einkaufen. Führungskräfteentwicklung braucht ihr punktuell, nicht dauerhaft in Vollzeit. Und sie ist nicht eure Kernkompetenz. Eure Kernkompetenz ist euer Produkt.
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Der Vergleich
| Externes Coaching | Interne Rolle | |
|---|---|---|
| Kosten | Nur wenn ihr es braucht | Festes Gehalt, auch in ruhigen Phasen |
| Flexibilität | Hoch, je nach Bedarf mehr oder weniger | Gering, Kapazität ist fix |
| Erfahrung | Aus vielen Unternehmen und Situationen | Oft vor allem aus dem eigenen Unternehmen |
| Neutralität | Unabhängig, Führungskräfte öffnen sich leichter | Teil des Unternehmens, manche Themen bleiben unausgesprochen |
| Kenntnis des Unternehmens | Muss sich einarbeiten | Kennt Kultur und Menschen |
| Lohnt sich ab | Dem ersten Teamlead | Wenn laufend viele neue Führungskräfte dazukommen |
Warum extern für Startups meist besser passt
- Der Bedarf kommt in Wellen. Nach einer Finanzierungsrunde werden plötzlich mehrere Teamleads ernannt. Dann ist monatelang Ruhe. Eine Vollzeitstelle wäre die meiste Zeit nicht ausgelastet.
- Es ist keine Kernkompetenz. Startups sollten ihre knappen Ressourcen in das stecken, was sie besonders macht. Alles andere kauft man sinnvollerweise ein, so wie Buchhaltung oder Recht.
- Neutralität zählt. Führungskräfte sprechen mit jemandem von außen offener über Unsicherheiten, Konflikte mit Gründern oder Zweifel an der Rolle.
- Erfahrung von außen. Ein externer Coach mit Startup-Erfahrung hat ähnliche Situationen schon in vielen Unternehmen gesehen.
Wann eine interne Rolle sinnvoll wird
Eine eigene Stelle für People Development oder Leadership Development lohnt sich meist erst, wenn das Unternehmen so groß ist, dass laufend neue Führungskräfte dazukommen und ein eigenes Programm gebraucht wird. Auch dann wird oft beides kombiniert: Die interne Person baut Programme und Strukturen auf, externe Coaches übernehmen die individuelle Begleitung.
Wie ihr extern lean startet
- Startet mit den Führungskräften, bei denen gerade am meisten auf dem Spiel steht.
- Vereinbart klare Ziele und einen festen Zeitraum, zum Beispiel 3 Monate.
- Schaut am Ende gemeinsam, was es gebracht hat, und entscheidet dann über den nächsten Schritt.
Welche Formate es gibt, steht in Leadership-Coaching, Training oder Mentoring im Startup. Was Coaching kostet, in Was kostet Leadership Coaching im Startup?
Ihr wollt eure Führungskräfte entwickeln, ohne gleich eine Stelle zu schaffen?
In meinem Leadership Coaching über 3 Monate begleite ich eure neuen Führungskräfte, flexibel und mit Startup-Erfahrung. Im kostenlosen 20-minütigen Fit Call schauen wir, was zu euch passt und mit welchen Führungskräften wir starten könnten.
Häufige Fragen
Sollte ein Startup Führungskräfteentwicklung intern oder extern machen?
Für die meisten Startups extern, weil der Bedarf punktuell kommt und Führungskräfteentwicklung keine Kernkompetenz ist. Eine interne Rolle lohnt sich meist erst, wenn laufend viele neue Führungskräfte dazukommen.
Ab wann lohnt sich eine eigene Stelle für Leadership Development?
Meist erst, wenn das Unternehmen so groß ist, dass ein dauerhaftes Programm für viele Führungskräfte gebraucht wird. Oft wird dann intern und extern kombiniert.
Was sind die Vorteile von externem Coaching?
Flexibilität, Kosten nur bei Bedarf, Erfahrung aus vielen Unternehmen und Neutralität, die es Führungskräften leichter macht, offen zu sprechen.
Wie startet man lean mit Führungskräfteentwicklung?
Mit den Führungskräften, bei denen am meisten auf dem Spiel steht, klaren Zielen, einem festen Zeitraum und einer gemeinsamen Auswertung am Ende.